Biewer Yorkshire Terrier a la pom pon

Biene: Ich hätte gerne einen Hund, der mit Chiru spielen und toben kann. Gerd: Mir ist wichtig, dass es ein Hund ist, der uns überall und das auch ohne Leine begleiten kann. Mutti: Was ich möchte? Ich weiß nicht! Na ein "ich weiß nicht" haben wir nicht gefunden - aber einen Biewer Yorkshire Terrier a la pom pon - unsere Lotta.

 

Lottta mit 9 Wochen
Lottta mit 9 Wochen

 

Der Ideengeber für die Rassewahl

Der eigentliche "Ideengeber" für die Rassewahl war aber unser Tibet Terrier Chiru. Bei einem Spaziergang trafen wir ein Ehepaar mit einem quirligen Energiebündel, in das Chiru sich sofort verliebte und unermüdlich um die Wette rannte. Trotz des gewaltigen Größenunterschiedes kamen die beiden Hunde super miteinander zurecht und tobten ausgelassen. Im ersten Moment dachte ich bei dem kleinen dreifarbigen Mädchen an einen Mischling aus Malteser und Yorskshire.

Biewer sind richtige kleine Energiebündel
Biewer sind richtige kleine Energiebündel

 

Das Ehepaar klärte uns dann aber auf, dass es sich bei der Hündin um einen reinrassigen Biewer  - einen dreifarbigen Yorkshire Terrier handelte.

 

Die Enstehung und Herkunft der Rasse

Biewer Yorkshire Terrier werden erst seit 1984 gezüchtet. In einem reinrassigen Wurf Yorkshire Terrier war durch eine Genmutation ein Welpe "Schneeflöckchen von Friedheck" mit weißen Flecken dabei. Das Züchterehepaar Biewer war von der Fellfarbe so begeistert, dass sie durch geschickte Rückverpaarung selektiv weiter züchteten.

Ursprünglich nannte der Züchter seine neue Zuchtlinie, die bisher einmalig  war "deutsche Yorkshire Terrier". Erst später wurde diesen Yorkis nach ihrem Züchter "Biewer" benannt.

 

Den Zusatz "a la pom pon" hat die Rasse der Künsterlin Margot Eskens zu verdanken. Ihr Ehemann schenkte ihr einen Biewer-Yorkshire während eines Taufessens und der Koch überreichte den kleinen Hund mit viel Trara  auf einem Tablett und machte aus dem Abend ein "Pom Pon Fest". "Pom pon" kommt aus dem französischen und bedeutet soviel wie "Knäuel" oder "Bommel" was zu den niedliche kleine Fellknäulen sehr gut passt.

 

Der Rassestandard

Der Rassestandard des Biewer Yorkshire wurde von dem Züchter Werner Biewer selber festgelegt.  Demnach entspricht der Biewer dem Yorkshire Terrier bis auf die Fellfarbe und der Felllänge. Die Haarfarbe beim Biewer muss Weiß-Blau-Gold sein - der Kopf muss alle drei Farben symmetrisch gefärbt aufweisen. Das Deckhaar muss blau-weiß durchbrochen, ganz weiß oder blau mit weißer Halskrause sein. Die Farbe Gold darf nicht im Deckhaar auftauchen. Das Bein, Bauch und Brusthaar muss weiß sein.

 

<< Ausführlicher Rassestandart >>

 

Warum einen Biewer Yorskhire?

Für mich war es wichtig, dass der "neue" Hund auch gut mit unserem Tibet Terrier Chiru zurecht kommt - daher wünschte ich mir ein lebhaften Hund, der kein Schoßhündchen ist.  "Einen anschmiegsamen und ausgeglichen Hund" so stellte meine Mutter sich ihren Traumhund vor und mein Vater hätte Spaß daran, mit dem neuem Familienmitglied die Hundeschule zu besuchen und ihm viele Kunststückchen beizubringen - was wäre da für uns besser geeignet als ein kleiner Biewer Yorkshire - der alle diese Eigenschaften besitzt!